Gliederung, Zitierweise und Formatierung – der persönliche Check
Für alle, die sich einen Grundlagen-Check in einem frühen Stadium wünschen.
Du hast bereits ein Konzept, die Struktur deines Manuskripts und deines Inhalts steht, die ersten Seiten oder Kapitel sind geschrieben, nun fragst du dich, ob ...
- ... deine Gliederung sinnvoll und der Aufbau deines Manuskripts stimmig ist.
- ... dir schon jetzt bei der Zitierweise grobe Schnitzer unterlaufen sind (oder ob du dem Tool, Programm, Add-on, das du fürs Zitieren und für die Literaturverwaltung nutzt, andere Einstellungen verpassen solltest).
- ... dein Schreibstil zu wünschen übrig lässt.

Die Gliederung/Struktur, die Zitierweise und die Formalia deines (juristischen) Texts auf dem Prüfstand
Feedback zur Gliederung und zur Struktur deines Werks.
Grober Check deiner Verzeichnisse hinsichtlich Aufbau, Reihenfolge und Einheitlichkeit.
20 (Norm-)Seiten Text deiner Wahl auf dem Prüfstand (inkl. Fussnoten und Zitierweise).
Wir wissen es alle: Juristische Texte ihre Besonderheiten – hinsichtlich ihres Aufbaus und ganz besonders, was das Zitieren anbelangt. Dort sind wir bekanntlich besonders pingelig.
Selbst wenn du mit einem Programm arbeitest, mit dem sich auch die Verzeichnisse und die Fussnoten erstellen lassen, oder wenn du KI-Tools einsetzt: Einmal falsch eingestellt, liefern auch solche Programme gern mal ein Durcheinander. Oder eben fast, aber nicht ganz richtige Ergebnisse.
Deshalb gilt es zu kontrollieren, was dir ausgespuckt wird. Und dem Programm die richtigen Einstellungen zu verpassen bzw. die richtigen Prüfungsgrundsätze einzuspeisen, nach denen korrigiert und überprüft werden soll.
Und das am besten möglichst früh. Damit du dich nicht am Schluss kurz vor der Abgabe mit unnötigem Aufwand konfrontiert siehst. Schliesslich soll das im Fokus stehen, was du dem Leser, der Leserin mitgeben möchtest, der Inhalt. An dem oft genug auch kurz vor der Abgabe eines Manuskripts noch «geschrübeled» wird, werden muss.
Dazu gehört auch, dass du dir früh Gedanken zur Struktur und zur Gliederung deines Texts machst – und dich auch während des Schreibprozesses immer wieder fragst, ob ein Abschnitt am richtigen Ort platziert ist.
Nur die wenigsten Autorinnen und Autoren (wenn überhaupt eine/einer) können «blind» drauflos schreiben und haben am Ende ein Manuskript vor sich, das von Anfang bis Ende mit dem berühmten roten Faden durchwoben ist.
Natürlich können hier mittlerweile technische Tools Unterstützung bieten oder Denkanstösse liefern. Die logische Denkarbeit abnehmen über ein grösseres Werk hinweg ... schaffen sie (noch?) nicht.
Gerade diese Arbeit schärft jedoch auch den Blick dafür, was wo sinnvoll platziert wird, was redundant ist, was gar unnötig ist – sie präzisiert die Argumentation, schält die Aussagen aus einem Wirrwarr erster Gedanken und zwingt dazu, sich vertieft mit den eigenen (Un-)Kenntnissen zu befassen, will man nicht lediglich eine oberflächliche Abhandlung verfassen.
Hier kommt dieser Pre-Check zum Zug.
Ist deine Arbeit sinnvoll aufgebaut? Zieht sich der sprichwörtliche rote Faden durch dein Manuskript? Wo stolpert man als Leserin oder Leser beim Inhaltsverzeichnis? Sehen das Abkürzungs-, das Literatur- und das Materialienverzeichnis aus, wie sie sollen? Stimmt der Aufbau der Fussnoten? Und was fällt am Schreibstil auf?
Was du davon hast?
Check 1:
Gliederung und Aufbau
Ich gebe dir anhand des Inhaltsverzeichnisses Feedback:
- Zur Gliederung deines Werks
- Zum (fehlenden) «roten Faden»
Ziel: eine stimmige Grundstruktur von Anfang an.
Check 2:
Layout
Das Layout deines Manuskripts auf dem Prüfstand:
- Kopfzeilen, Fusszeilen, Seitenzahlen
- Grobe Formatierungsschnitzer?
Ziel: ein sauberes Manuskript, das dir beim Weiterschreiben nicht im Weg steht.
Check 3:
Literatur- und Materialienverzeichnis
Ganz grob prüfe ich die Verzeichnisse
- auf Einheitlichkeit,
- auf ihre Struktur und Sortierung.
Und ich gebe dir Antworten auf deine drei drängendsten Fragen im Hinblick auf das Zitieren einzelner Quellen.
Ziel: einheitlich und sinnvoll aufgebaute Verzeichnisse und Hinweise, worauf du noch im Detail ein Auge haben solltest.
Check 4:
20 (Norm-)Seiten Text + Fussnoten
Du sagst mir, welche 20 Seiten* ich genauer anschauen soll und ich
- prüfe deine Zitierweise in den Fussnoten,
- gebe dir Rückmeldung zu deiner Schreibe
- und lass dich alles wissen, was mir sonst noch auffällt.
Ziel: grobe Stilschnitzer ausmerzen, Fussnoten, die richtig, einheitlich und in Übereinstimmung mit den Verzeichnissen aufgebaut sind.
* 1 Normseite = 1800 Zeichen inkl. Leerschläge
Wann ein solcher Check sinnvoll ist ...
Was ein Pre-Check nicht leisten kann, ...
... ist eine Überprüfung deines kompletten Texts, das wäre Bestandteil eines Lektorats bzw. Korrektorats.
- Ich prüfe die Verzeichnisse und die darin enthaltenen Werke hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus, nicht jedoch jeden einzelnen Eintrag, ob die Angaben darin stimmen,
- die Zitierweise in den Fussnoten der von dir bestimmten 20 Normseiten prüfe ich kritisch und korrigiere direkt im Track-change-Modus,
- ebenso den Text dieser 20 Normseiten (für diese Seiten bekommst du ein komplettes Lektorat) und
- ich lasse dich wissen, welche Uneinheitlichkeiten mir ins Auge stechen und wo du noch einmal genauer hinschauen solltest.
Du erfährst,
- ob die von dir gewählte Struktur und Gliederung Stolpersteine beinhaltet,
- wo ich eine Verschiebung empfehlen würde und ob in meinen Augen komplett etwas fehlt,
- welche Überschriften mich weshalb nicht stimmig dünken,
- jedoch ohne das dazugehörige Kapitel deines Manuskripts zu lesen.
Willst du deinen ganzen Text im Detail prüfen lassen? Dann ist der Pre-Check nicht das richtige Instrument. Fordere stattdessen eine Offerte für ein Lektorat oder Korrektorat an.
So weit solltest du mit deinem Werk schon sein, damit ein Pre-Check sinnvoll ist:
Damit du von einem Pre-Check richtig profitierst, sollte dein Manuskript bereits ...
- über ein Inhaltsverzeichnis verfügen, aus dem die Gliederung und die Struktur deines Werks hervorgeht,
- das Literatur-, das Materialien- und das Abkürzungsverzeichnis sollten zumindest in den Grundzügen angelegt sein und
- die ersten Seiten solltest du bereits geschrieben haben (schliesslich soll ich dir zu deinem Schreibstil und zu den Fussnoten Rückmeldung geben).
Falls du noch nicht so weit bist, schau dir den Werkzeugkasten zum juristischen Zitieren, Formatieren und zum Schlusscheck an. Dort findest du das nötige Rüstzeug, dass auf den Weg dorthin bringt, noch bevor du mit Schreiben loslegst. Zumindest, was deine Autorenrichtlinien, das Zitieren und ein sauber formatiertes Manuskript anbelangt. An der Gliederung musst du selbst arbeiten.
Weitere Infos
Preis
CHF 650.00 (inkl. MwSt.; Zahlung im Voraus direkt bei der Terminbuchung)
Darin enthalten sind:
- Die oben erwähnten Checks zu Gliederung, Aufbau, Layout, zu den Verzeichnissen und den Fussnoten sowie das Lektorat der von dir bestimmten 20 Normseiten (à 1800 Zeichen inkl. Leerzeichen).
- Schriftliches Feedback zu deinem Manuskript innerhalb einer Woche.
- Auf Wunsch eine (kurze) mündliche Besprechung meines Eindrucks, falls du Fragen zu meiner Rückmeldung hast.
Buchungsprozess
Du buchst den Tag, an dem du mir dein Manuskript zustellst, spätestens eine Woche später erhältst du (schriftlich) das Feedback dazu.
So ist sichergestellt, dass ich während der von dir gewünschten Woche auch wirklich Zeit habe. Ist kein passender Termin frei, heisst das, ich bin bereits arg gut ausgebucht. Melde dich trotzdem via E-Mail bei mir, vielleicht kann ich dich irgendwo dazwischenschieben.
Sobald du bezahlt hast, erhältst du eine Buchungsbestätigung und schickst mir zum vereinbarten Termin dein Manuskript.
Wer bin ich?
Mein Name ist Martina Plüss, seit 2012 arbeite ich selbständig als Lektorin und Korrektorin für juristische Texte.
Weshalb ich sonst noch weiss, wovon ich spreche?
Ein kleiner Auszug aus meinem Lebenslauf:
- Abgeschlossenes Jurastudium
- Dr. iur. (mit summa cum laude)
- Anwalts- und Notariatspatent
- Mehrjährige Erfahrung als Rechtsanwältin und Notarin
- Über ein Jahrzehnt Erfahrung als Lektorin für juristische Texte (u.a. für die Beobachter Edition, diverse Professoren, Dissertationen, juristische Fachverlage und Zeitschriften)
Ich freue mich, wenn ich bitzli öpis von meinem Wissen weitergeben kann und dich bei deiner Arbeit mit rechtlichen Texten unterstützen darf.
Martina